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Abkühlung und Anspannung im Immobilienmarkt

Ramon Lüchinger zur aktuellen Lage auf dem Immobilienmarkt

Ramon Lüchinger im Gespräch


Liebe Leserinnen und Leser,

Die globalen Krisen der letzten Zeit haben weltweit immer deutlichere Auswirkungen hinterlassen. Obwohl eine Zinswende auf globaler Ebene eingeleitet wurde, bereiten die immer noch hohen Inflationsraten vielerorts weiterhin Sorgen. Es sieht so aus, als ob der Zinserhöhungszyklus vieler Zentralbanken noch nicht abgeschlossen ist.

Spannend hierzu ist die von der Raiffeisenbank publizierte Immobilienstudie Immobilien- Schweiz 2Q 2023


Gemäss Raiffeisenbank zeichnet sich eine Abkühlung auf dem Eigenheimmarkt ab.

Zumindest in der Schweiz lässt sich der vermeintlich zinssensitive Immobilienmarkt von diesen Turbulenzen bisher kaum beeindrucken. In den letzten vier Quartalen, die vor allem von Inflationssorgen und Zinsanstiegen geprägt waren, sind die Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen weiterhin kräftig gestiegen. Allerdings gibt es nun Anzeichen für eine bevorstehende Abkühlung auf diesem zuvor extrem hitzigen Markt. Es lässt sich mittlerweile eine spürbare Abnahme der Nachfrage nach Wohneigentum im Vergleich zu Mietwohnungen feststellen. Auf der Angebotsseite hat sich der Markt, der während der Pandemie völlig ausgetrocknet war, zuletzt etwas erholt. Es werden derzeit wieder deutlich mehr Bestandsobjekte zum Verkauf angeboten. Dadurch könnte sich langsam die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage schließen, die in den letzten Jahren für das exorbitante Preiswachstum verantwortlich war, und eine von uns prognostizierte sanfte Landung einsetzen. Es wird jedoch vorerst nicht ausreichen, um einen deutlichen Rückgang der Preisdynamik zu bewirken, da die Knappheit nach wie vor vorherrscht.






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